22 | 05 | 2018
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Lkw-Rettung trainiert (20.02.2018)

Tagesseminar "VU-Lkw"Am Dienstag, den 20.02.2018, besuchten drei Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus Neustadt das Tagesseminar „VU-LKW“ an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg. Für die Feuerwehrschule war der Besuch aus der Kreisstadt in einer Beziehung ein Novum: Die Neustädter Feuerwehrfrau war der erste weibliche Teilnehmer bei dieser Fortbildung in der Donaustadt. Inhalte des Lehrgangs sind taktische und technische Kenntnisse für Hilfeleistungseinsätze bei Lkw-Unfällen.

Die insgesamt 19 Lehrgangsteilnehmer aus verschiedenen Wehren in Bayern beschäftigten sich vormittags kurz theoretisch mit den Unterschieden zwischen PKW- und LKW-Unfällen. Besonders hervorzuheben sind hier die teils erheblichen Abweichungen z. B. bei den Masseverhältnissen, der Rettungshöhe, den Fahrzeugtechniken samt anderer Materialien wie stärkerer Bleche und Träger oder der Gefahren durch die Ladung.

Nach der Vermittlung von Grundkenntnissen ging es bereits an die Praxis, beginnend mit der Umsetzung der sogenannten „ABS-Regel“. Dabei steht das A für das Absichern der Unfallstelle gegen fließenden Verkehr, das B für den obligatorischen Brandschutz und das S für das Sichern bzw. Stabilisieren des verunfallten Fahrzeugs. Hierbei ist zu beachten, dass das Fahrerhaus i.d.R. nur mit vier Gasdämpfern mit dem Fahrgestell verbunden ist und daher beide Komponenten unbedingt zusammen gesichert werden müssen, da sonst ein Abkippen des Fahrerhauses nicht ausgeschlossen ist. Zudem galt es, die Geräteablage für und mit den benötigen Werkzeugen vorzubereiten.

Nach der Mittagspause erlernten die Teilnehmer den Einsatz und die optimale Positionierung einer Rettungsplattform und verschiedene Schnitt- bzw. Rettungstechniken. An einem Lkw-Unfall-Simulator konnte eine Lkw-Tür (Gewicht ca. 80-100 kg!) fachgerecht und ungefährlich entfernt werden. Hierzu brachten die „Auszubildenden“ die Rettungsplattform in die bestmögliche Stellung, um effektiv mit Rettungsspreizer und -schere arbeiten zu können, und sicherten die Türe des Lastwagens mit einer Leine gegen Herabfallen. Nach dem Entfernen der Tür setzten sie einen Rettungszylinder ein. Mit diesem Gerät drückten sie nach den erforderlichen Entlastungsschnitten den Vorderbau nach vorne und konnten dann den Patienten (eine Übungspuppe) leicht befreien.

Abschließend hielt ein Mitarbeiter einer bekannten bayerischen Lkw-Schmiede noch einen kurzen Vortrag über die Rettungsleitfäden für ihre Lkws und Busse. Er ging dabei auch auf die Herstellung der Fahrzeuge ein und gab den Seminarteilnehmern weitere wichtige Hinweise.

Fazit: Ein rundum interessantes und sehr hilfreiches Tageseminar!

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