Neustadt – Als „Feuerwehrdetektive“ betätigten sich die Mädchen und Jungs der Neustädter Kinderfeuerwehr in ihrer Gruppenstunde am 19. September 2026.
In ihrer Rolle als Detektive gingen sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, diesen Fragen nach: „Wo begegnet uns Feuer?“, „Was kann Feuer?“, „Wann ist Feuer nützlich?“, „Was ist daran gefährlich?“ und „Was würdest du tun, wenn es plötzlich brennt?“.
Ihre Betreuerinnen hatten für das Treffen fünf Stationen vorbereitetet, u. a. ein Gefahrenhaus. Dazu diente ein Puppenhaus, in dem verschiedene Gefahren dargestellt waren, die es zu erkennen galt. Das Verbrennungsdreieck verbanden sie mit einem kleinen Versuch. Die Kinder konnten hier sehen, dass eine brennende Kerze erlischt, wenn man ihr den Sauerstoff entzieht. Wie man gute von schlechten, also ungeeigneten Zündhölzern unterscheidet und wie man sicher – unter Anleitung und Aufsicht eines Erwachsenen! – damit umgeht, lernte der Feuerwehrnachwuchs ebenfalls. Ergänzend wurden noch die Themen „Aufgaben einer Feuerwehr“ und „Persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmanns/-frau“ behandelt. Außerdem übten die Kinder weiter für die Abnahme der Kinderflamme, die in wenigen Wochen ansteht.
Die Ergebnisse ihrer detektivischen Ermittlungen erarbeiteten die Kinder miteinander. Ein Kind aus jeder Gruppe präsentierte ein Bild und beschrieb die dargestellte Situation. Gemeinsam untersuchten sie diese auf eventuell sichtbare Gefahren. Danach bewerteten sie die erkannten Gefahren in solche, die relativ sicher beherrscht werden können, welche, die mit Vorsicht zu behandeln sind und solche, die definitiv (lebens-)gefährlich sind. Zur Belohnung für ihre tolle Arbeit erhielten die kleinen Feuerwehrdetektive Feuerwehr-Tattoos (nassklebende Abziehtattoos mit Feuerwehrmotiven) für zu Hause.






